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Osteopathie für sozial bedürftige Schwangere und Säuglinge / Hilfsangebot von Osteopath und VOD-Mitglied Lukas Strieder aus Gröbenzell

News   •   Dez 21, 2017 10:27 CET

Osteopath Lukas Strieder aus Gröbenzell

VOD: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sozial bedürftigen Schwangeren und Säuglingen Osteopathie zum Individualpreis anzubieten?

Lukas Strieder: Ich möchte mich sozial engagieren und jungen, bedürftigen Menschen hier vor Ort helfen. Das kann ich am besten mit der Osteopathie. Leider können sich die Osteopathie als Privatleistung trotz Bezuschussung durch Krankenkassen nicht alle Patienten leisten. Da es nicht möglich ist, Osteopathie für alle kostenlos anzubieten, habe ich nach gewissen Einschränkungen gesucht. Der Sozialhilfenachweis ist ein einfaches Mittel, um die Bedürftigkeit zu überprüfen. Die Patientinnen zahlen so viel, wie sie können. Schwangere und Säuglinge können die Osteopathie als Unterstützung sehr gut gebrauchen.

VOD: Seit wann praktizieren Sie als Osteopath/HP? Welche Ausbildung haben Sie, und wie lange existiert Ihre Praxis in Gröbenzell?

Lukas Strieder: Ich habe meine fünfjährige Vollzeitausbildung am College Sutherland in Wiesbaden 2013 abgeschlossen, anschließend noch eine zweijährige Weiterbildung in der Behandlung von Kindern gemacht. Seit 2013 praktiziere ich als Osteopath und habe 2014 mit meiner Frau Sophie Strieder die gemeinsame Praxis für Osteopathie Strieder gegründet, die sich nach ihrer Elternzeit ebenfalls an der Initiative beteiligen wird.

VOD: Haben sich schon andere Osteopathen/innen gemeldet, die mitmachen möchten?

Lukas Strieder: Ja, es haben sich Kollegen bei mir gemeldet und mich in meiner Entscheidung für diese Initiative unterstützt. Auch wenn sich bisher kein Kollege beteiligt hat, würde ich mich sehr freuen, wenn sich demnächst noch weitere Kollegen anschließen. Es wäre auch durchaus denkbar, dass man in Zusammenarbeit mit den Hochschulen für Osteopathie im Rahmen des praktischen Jahres eine kostenlose Behandlung durch Studenten an Bedürftigen in Begleitung von erfahrenen Osteopathen ermöglicht.

VOD: Viel Erfolg für Ihre Initiative „Osteopathie für alle“ und danke für das Gespräch!

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